Die elektronische Gesundheitskarte der Zukunft

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Krankenkassen, Kliniken, Arztpraxen und Apotheken in Deutschland. Salus BKK Versicherte erhalten die elektronische Gesundheitskarte der zweiten Generation, kurz eGK G2. Die Verwendung neuester Chip- und Sicherheitstechnologie garantiert ihren schnellen und sicheren Einsatz.

Aktueller Hinweis: Bereits im letzten Jahr hat sich angedeutet, dass es aufgrund der weltweiten Lieferschwierigkeiten von elektronischen Chips bei der Versorgung mit der elektronischen Gesundheitskarten zu Schwierigkeiten kommen kann. Seit einigen Wochen können daher die neuen Gesundheitskarten (z.B. nach Verlust, nach Ablauf des Gültigkeitsdatums oder bei Einreichung eines neuen Lichtbildes) nicht umgehend ausgestellt werden, sondern nur mit Verzögerung. Im Bedarfsfalls können Sie sich aber jederzeit an uns wenden und wir ziehen Sie dann bei der Versorgung mit einer neuen Karte vor. Anderenfalls können wir Ihnen jederzeit eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich die Lieferengpässe ab Mitte des Jahres wieder etwas entzerren. Problematisch ist allerdings, dass bei sehr vielen Krankenkassen gerade im Jahr 2022 die Gültigkeit der Karten abläuft. Diese lässt sich nach den Bestimmungen der gematik nicht verlängern, daher ist eine hohe Stückzahl in der gesamten gesetzlichen Krankenversicherung in diesem Jahr notwendig. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn es bei der Neuausstellung etwas länger dauert. Bei dringendem Bedarf reicht eine E-Mail an egk [at] salus-bkk.de


So sieht Ihre Gesundheitskarte aus

Auf der Vorderseite der eGK befinden sich verschiedene Merkmale, um Sie leichter zu identifizieren und Missbrauchsfälle zu vermeiden. Im Innern der Karte befindet sich ein Mikroprozessor-Chip. Mithilfe dieses „Minicomputers“ können komplexe Rechenoperationen auf der Karte durchgeführt werden, um z. B. Verschlüsselung, Authentifizierung und digitale Signatur zu ermöglichen. Auf der Rückseite der Karte ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) aufgedruckt. Damit erhalten Sie medizinische Leistungen in 27 Mitgliedsstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

 

elektronische Gesundheitskarte der Salus BKK
A Mikroprozessor H Kennzeichnung für Deutschland
B Kartenversion I/K Name und Vorname
C Das Lichtbild für alle ab 15 Jahren J Ihr Geburtsdatum
D Vor- und Nachname L Kennung der Salus BKK
E Die Kassennummer der Salus BKK M Ihre Versichertennummer
F Versichertenummer N Kartennummer
G Unterschriftenfeld O EHIC gültig bis

Welche Daten sind auf Ihrer eGk gespeichert?

Auf der eGK sind Ihre Versichertenstammdaten gespeichert, die beim Arztbesuch in der Praxis oder im Krankenhaus eingelesen werden, dazu gehören:

  • Vorname und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Anschrift
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus (Mitglied, Familienversicherter oder Rentner)


Außerdem verfügt die Karte über einen elektronischen Schlüssel, der es künftig möglich machen wird, mit der Karte datenschutzkonform Informationen auf elektronischem Wege auszutauschen.

 

Welche Vorteile wird die eGk G2 in Zukunft haben?

Mit dem Ausbau des deutschen Gesundheitsnetzwerkes werden sich die Leistungsmerkmale der eGK G2 erweitern. Für die Zukunft sind folgende Funktionen geplant:

  • Notfalldatensatz – enthält wichtige medizinische Informationen für eine schnelle, vielleicht lebensrettende ärztliche Hilfe z.B. Blutgruppe, Allergien, Chronische Erkrankungen, Arzneimittelunverträglichkeit
  • Elektronischer Medikationsplan – die Speicherung verordneter Medikamente erleichtert den Überblick. So können unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen verhindert werden.
  • Elektronischer Organspendeausweis
  • Versichertenstammdatendienst – Ihre Daten im Kartenchip werden automatisch aktualisiert, sodass Sie bei Änderungen keine neue Karte benötigen.
  • Onlineprüfung der Mitgliedschaft – diese Funktion kann Missbrauch verhindern, sollte Ihre eGK in falsche Hände gelangen.
  • Die Geheimzahl (PIN): Sie stellt sicher, dass nur Sie dem Arzt oder Zahnarzt die Freigabe für den Zugriff auf Ihre medizinischen Daten erlauben können. Ihren persönlichen PIN erhalten Sie voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres.
     


Wann kann ich erste Funktionen nutzen?

Bis alle geplanten Anwendungen genutzt werden können, wird noch etwas Zeit vergehen. Alle Leistungserbringer (Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheken etc.) müssen zunächst mit dem GesundheitsnetzwerkGesundheitsnetzwerk verbunden sein.

Bis Ende 2018 wird als erste Anwendung die Aktualisierung der Versichertenstammdaten eingeführt. Dadurch wird es für Sie möglich, die auf der Gesundheitskarte gespeicherten Versichertendaten durch das Einlesen der Karte in der Arztpraxis mit unseren Daten online abzugleichen. Somit entfällt der Kartenaustausch, wenn Sie beispielsweise umziehen.

In der nächsten Ausbaustufe können Sie dann auf Wunsch auch Notfalldaten – etwa über Vorerkrankungen, Allergien und Arzneimittelunverträglichkeiten – auf der Karte speichern. Diese Daten werden durch einen PIN geschützt. Nur mit Hilfe der eGK und Eingabe Ihrer persönlichen PIN können diese Daten wieder sichtbar gemacht werden.  Diese Geheimnummer bekommen Sie ab Herbst per Post zugeschickt.

Für alle geplanten Funktionen gilt: Sie alleine entscheiden, welche Informationen Sie wem zur Verfügung stellen wollen. Ihre Daten sind unter anderem durch den individuellen PIN jederzeit vor Missbrauch geschützt, ein Zugriff durch unbefugte Dritte ist nicht möglich.
 

Zurück zum Anfang Pfeil nach oben