Unfallfragebogen: Bitte melden Sie Ihren Unfall

Ein Verkehrsunfall, eine Verletzung auf der Arbeit oder ein Freizeitunfall können schnell passieren. Auch in solchen Fällen helfen wir weiter, denn das Wichtigste ist, dass Sie schnell wieder auf die Beine kommen. Daher übernehmen wir grundsätzlich die Untersuchungs- und Behandlungskosten. Dennoch ist es wichtig, dass Sie uns Ihren Unfall melden, denn wir sind verpflichtet zu prüfen, ob die Kosten erstattet werden können.

Viele melden uns ihren Unfall von sich aus. Parallel verschicken wir bei diversen Diagnosen, zum Beispiel bei Frakturen, Prellungen, Brandverletzungen oder beim Hals-Wirbelsäulen-Syndrom, einen sogenannten Unfallfragebogen. Dieser ist so aufgebaut, dass wir mit den darauf gemachten Angaben herausfinden können, ob eventuell ein Fremdverschulden vorliegt und ein Schadensersatzanspruch entstanden sein könnte.

In Fällen von Arbeits- und Wegeunfällen kommen die gesetzlichen Unfallversicherungen, wie die gewerbliche Berufsgenossenschaft, die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft und die gesetzliche Unfallkasse zum Tragen und übernehmen die Behandlungskosten. Sie stehen dann unter einem besonderen Schutz und erhalten medizinische Leistungen auch ohne die sonst notwendigen Zuzahlungen.

 

Warum ist die Beantwortung des Unfallfragebogens so wichtig?

Wir sind – wie auch alle anderen Kassen – gesetzlich verpflichtet, mit den Versichertengeldern sorgsam und sparsam umzugehen. Wenn ein Schadenersatzanspruch gegenüber Dritten besteht, haben wir die Möglichkeit die entstandenen Kosten beim Verursacher, bzw. dessen Versicherung oder dessen zuständigem Kostenträger zurückzufordern. In etlichen Fällen können wir so nicht unerhebliche Kosten geltend machen.

 

Warum erhalten Sie einen Fragebogen, obwohl Sie keinen Unfall hatten?

Der Versand wird indirekt durch die vom Arzt gestellte Diagnose ausgelöst. Diese gibt zwar Aufschluss, um welche Art der Verletzung (z. B. Knieprellung) es sich handelt, klärt aber nicht die Ursache. Zudem werden nicht alle Angaben, die Sie beim Arzt machen, an die Salus BKK übermittelt – wir besitzen beispielsweise nicht die komplette Arzt-Patienten-Akte.

Sollten Sie einen Fragebogen erhalten haben, obwohl bei Ihnen kein Unfall vorliegt, können Sie uns auch gern telefonisch oder per E-Mail eine kurze Rückmeldung geben, so können Sie sich das Ausfüllen des Fragebogens ersparen.

Mit der Beantwortung helfen Sie mit, die Versichertengemeinschaft vor unnötigen Ausgaben zu bewahren und den Vorgaben des Gesetzgebers nachzukommen. Darum bemühen wir uns um jede Unfallschilderung. Der Bogenversand erfolgt daher auch mit einem Freiumschlag, damit Sie die Unterlagen schnell und unkompliziert an uns zurückschicken können.

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