Kinderkrankengeld

Eine Erkältung, Magen-Darm oder Masern – vor allem kleine Kinder stecken sich häufig im Kindergarten oder in der Schule mit Krankheiten an und müssen zu Hause bleiben. Wenn Ihr Kind erkrankt ist und Sie für die Betreuung der Arbeit fern bleiben müssen, haben Sie Anspruch auf Kinderkrankengeld.

 

Wie lange zahlt die Salus BKK Kinderkrankengeld?

Für die Betreuung eines kranken Kindes können pro Jahr für jedes Kind 10 Arbeitstage in Anspruch genommen werden, jedoch insgesamt maximal 25 Arbeitstage im Kalenderjahr (auch wenn mehr als zwei Kinder im Haushalt leben). Bei alleinerziehenden Versicherten verdoppelt sich der Anspruch. Erhalten Sie während der Fehltage jedoch von Ihrem Arbeitgeber weiterhin Ihr Arbeitsentgelt, entfällt der Anspruch auf Kinderkrankengeld.

 

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Das Kinderkrankengeld beträgt 90% Ihres ausgefallenen Netto-Arbeitsentgeltes. Wenn Sie in den letzten 12 Monaten eine Einmalzahlung (beispielsweise Urlaubsgeld) erhalten haben, erhöht es sich auf 100%. Von Ihrem Kinderkrankengeld sind Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung sowie nach dem Recht der Arbeitsförderung zu zahlen.

 

Was sind die Voraussetzungen für die Auszahlung?

Voraussetzungen für die Zahlung des Kinderkrankengelds durch die Salus BKK sind

  • eine ärztliche Bescheinigung, dass Ihr Kind erkrankt ist und die Betreuung notwendig ist
  • keine andere im Haushalt lebende Person die Betreuung übernehmen kann
  • ihr Kind ist gesetzlich krankenversichert und hat das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet. Für Kinder mit einer Behinderung gilt eine Ausnahmeregelung.
     


Wie funktioniert die Beantragung von Kinderkrankengeld?

Sie reichen uns die ärztliche Bescheinigung über die Krankheit Ihres Kindes ein. Danach setzen wir uns mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung, der uns mitteilt, wie hoch Ihr Verdienstausfall war. Bitte bedenken Sie, dass die Mitteilung Ihres Arbeitgebers erst zeitverzögert nach der monatlichen Entgeltabrechnung erfolgen kann.

 

Übertragung des Krankengeldanspruchs auf das andere Elternteil

Sollte Ihr Partner den Anspruch auf Kinderkrankengeld aus persönlichen oder beruflichen Gründen nicht selber geltend machen können, können Sie sich dessen Kinderkrankengeldanspruch übertragen lassen.

Dies ist möglich, wenn

  • beide Elternteile gesetzlich krankenversichert sind
  • der andere Elternteil die Betreuung des erkrankten Kindes aus beruflichen Gründen nicht übernehmen kann
  • Ihr Arbeitgeber einer erneuten Freistellung zustimmt
Ansprechpartner

Team Entgeltersatzleistungen

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