Stoßwellentherapie bei Fersensporn

Jeder zehnte Mensch bekommt einmal in seinem Leben Probleme mit einem Fersensporn. Darunter versteht man einen dornenförmigen, knöchernen Fortsatz, der sich am Fersenknochen bildet und das umgebende Gewebe verletzt. Dieses entzündet sich und verursacht bei jedem Auftreten Schmerzen. Der Fersensporn entsteht durch Überlastung, z.B. durch Übergewicht, Fehlstellungen des Fußes oder falsches Schuhwerk.

Als klassische Erstlinientherapie werden vor allem Schonung, Dehnübungen, das Tragen von angepassten Schuheinlagen sowie entzündungshemmende Medikamente angewendet. Daneben gibt es die Möglichkeit einer extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT), die bisher privat getragen werden musste, nun aber in den gesetzlichen Leistungskatalog aufgenommen wird.


Was übernimmt die Salus BKK?

Bei der ESWT lenkt der Arzt Stoßwellen auf die betroffene Stelle, wodurch es zu einer Verkleinerung des Sporns kommt. Die Behandlung ist nur wenig schmerzhaft, erfordert aber einige Sitzungen im Abstand von einigen Tagen oder Wochen. Nach ausführlicher Überprüfung hat der Gesetzgeber beschlossen, die Therapie künftig in den gesetzlichen Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen, voraussichtlich noch 2018. Derzeit werden alle nötigen Rahmenbedingungen mit den Ärzten organisiert.


Was sind die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme?

Die Stoßwellentherapie kann künftig von allen in Anspruch genommen werden, deren gewohnte körperliche Aktivität seit mindestens sechs Monaten wegen des Fersenschmerzes eingeschränkt ist und die während dieser Zeit durch konservative Behandlung mit Dehnübungen oder Schuheinlagen keine Besserung der Beschwerden erfahren haben.


Wie funktioniert die Kostenübernahme?

Die extrakorporale Stoßwellentherapie kann künftig einfach über Ihre Versichertenkarte in Anspruch genommen werden, soweit Ihr behandelnder Arzt eine entsprechende Zulassung zur Erbringung dieser Leistung hat.

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