Beschäftigung im Ausland

Möchten Sie einen Mitarbeiter im Ausland beschäftigen, sind Sie als Arbeitgeber dazu verpflichtet, entsprechende Formulare auszufüllen. Als Service für Sie haben wir Ihnen alle wichtigen Formulare für die Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland zusammengestellt. Bei Fragen können Sie sich gerne bei unserem Arbeitgeberservice melden.

  • keyboard_arrow_right Entsendung ins Europäische Ausland oder Abkommensstaaten

    Entsenden Sie einen Mitarbeiter in ein Land innerhalb der EU, in die Schweiz oder einen der EWR-Staaten (Island, Liechtenstein und Norwegen), müssen Sie den Antrag zur Ausstellung der A1-Bescheinigung ausfüllen. Diese bestätigt, dass die deutschen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften weiterhin gelten. Sie erhalten dieses Formular als Druck- und als Online-Version bei der DVKA (Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland).

    Informationen zur Sozialversicherung bei Entsendung in andere Abkommensstaaten bieten diese DVKA-Merkblätter.

    Ist Ihr Mitarbeiter bei uns versichert, dann schicken Sie den ausgefüllten Fragebogen an folgende Adresse:

    Salus BKK
    Arbeitgeberservice
    Barfußgäßchen 15
    04109 Leipzig
    oder einfach und schneller per Fax an: 0341 45337 587

  • keyboard_arrow_right Entsendung in Staaten ohne Abkommen

    Im Fall von Arbeitnehmereinsätzen in Staaten außerhalb der EU müssen Sie einen Antrag auf Feststellung einer Entsendung im Sinne der Ausstrahlung nach § 4 SGB IV stellen. Dieser klärt, ob bei vorübergehenden Beschäftigungen im Ausland weiterhin die deutschen Rechtsvorschriften angewendet werden können. Sofern der Arbeitnehmer bei uns versichert ist, schicken Sie den ausgefüllten Antrag bitte an uns zurück. Wir prüfen anhand Ihrer Angaben, ob eine Entsendung vorliegt.
     

  • keyboard_arrow_right Beschäftigung in mehreren Mitgliedsstaaten sowie Ausnahmevereinbarungen

    Möchten Sie einen Mitarbeiter in mehreren Mitgliedsstaaten beschäftigen, dann gelten für ihn einheitlich die Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates. Welcher Staat das ist, legt ein Verfahren der DVKA fest. Zur Prüfung der geltenden Rechtsvorschriften füllen Sie bitte den Fragebogen der DVKA aus und reichen Ihn dort auch ein.

    Unter bestimmten Umständen kann eine Ausnahmevereinbarung zwischen den Ländern vereinbart werden, so dass für eine vorübergehend dort eingesetzte Person weiterhin die deutschen Rechtsvorschriften gelten, auch wenn eigentlich die Vorschriften des Entsendelandes maßgebend sind. Die Prüfung solcher Anträge übernimmt die DVKA. Füllen Sie bitte den länderspezifischen Fragebogen aus und senden Sie ihn zur Prüfung an die DVKA zurück.

Digitalisierung der Beantragung von A1-Bescheinigungen

Seit Anfang des Jahres ist man dabei, das Verfahren der Entsendung in drei Schritten zu digitalisieren:

  • Ab dem 1. Januar 2018 können Sie als Arbeitgeber die A1-Bescheinigung auch elektronisch beantragen. Dafür ist ein systemgeprüftes Entgeltabrechnungsprogramm oder eine systemuntersuchte Ausfüllhilfe nötig. Das Antragsverfahren in Papierform ist jedoch weiterhin zulässig.
  • Seit Juli werden auch die Rückmeldungen der zuständigen Stellen in digitaler Form erbracht, wenn auch der Antrag elektronisch gestellt worden ist. Von den Entgeltabrechnungsprogrammen werden die Daten in ein druckbares PDF-Dokument umgewandelt. Das Antragsverfahren und die Rückmeldung in Papierform sind weiter möglich.
  • Ab dem 1. Januar 2019 ist das elektronische Verfahren dann verpflichtend von allen Beteiligten anzuwenden.
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