Wichtigste Inhalte unserer Hilfsmittelverträge

Um Ihnen eine qualitativ hochwertige Hilfsmittelversorgung anbieten zu können, schließen wir mit ausgewählten Leistungserbringern Verträge. Hiermit möchten wir Sie gerne über die wesentlichen Inhalte unserer Hilfsmittelverträge informieren.

Bitte beachten Sie: Die Informationen in den Anlagen werden uns von der GWQ (Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität bei Krankenkassen) zur Verfügung gestellt. Diese arbeitet nicht nur mit uns sondern auch mit weiteren gesetzlichen Krankenkassen zusammen. Daher wird die Salus BKK nicht explizit namentlich genannt.

  • keyboard_arrow_right Apparative Kompressionstherapie

    Diese Geräte sind elektrische Wechseldrucksysteme, welche den venösen und lymphatischen Abfluss unterstützen. Zum Einsatz können Sie bei Lymphödem, Lipödem oder einer sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (paVK) kommen. Diese Geräte werden in Verbindung mit sogenannten Manschetten genutzt.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A18.

  • keyboard_arrow_right Badehilfen

    Badehilfen sollen die selbstständige Ausführung der täglichen Körperpflege ermöglichen. Hierunter fallen Badewannenlifter, Badewannensitze, Duschhilfen, Badewanneneinsätze, Sicherheitsgriffe und Aufrichthilfen. Sie dienen dazu, die ausgefallenen oder eingeschränkten Körperfunktionen ganz oder teilweise auszugleichen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A20.

  • keyboard_arrow_right Bandagen

    Bandagen dienen dazu, den betroffenen Teil des Körpers zu stabilisieren und/oder zu führen. Somit kann die Bewegung gezielt gelenkt und die Schmerzen gelindert werden. Sie bestehen aus einer Art elastischem Stoff. Es gibt hier ganz verschiedene Einsatzgebiete wie zum Beispiel Hand, Knie oder  Ellenbogen. Die Bandagen werden unter anderem zur Behandlung von Sehnen- oder Gelenkentzündungen sowie Gelenkschmerzen zum Einsatz gebracht.  Aber auch Bandagen in der Schwangerschaft oder Bauchbandagen zählen zu dieser Art von Hilfsmitteln.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A14.

  • keyboard_arrow_right Beatmungsgeräte/BiLevel-ST Geräte und CPAP/Bilevel-Geräte

    Beatmungsgeräte

    Diese Hilfsmittel werden benötigt, wenn eine Störung der Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffabgabe vorliegt. Der Fachbegriff hierfür ist ventilatorische Insuffizienz. Zu unterscheiden sind zwei Arten der Beatmung:
     

    a) Nichtinvasive Beatmung

    Diese erfolgt grundsätzlich über Masken und wird häufig nachts durchgeführt.
     

    b) Invasive Beatmung

    Diese ist meist betreuungsintensiver und wird in der Regel mittels einer sogenannten Trachealkanüle durchgeführt. Zusätzlich muss hier eine Absaugung des Sekrets sowie eine Befeuchtung und Erwärmung der Atemluft erfolgen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A9.

     

    BiLevel-ST Geräte & CPAP/Bilevel Geräte

    Diese Geräte dienen der Behandlung von Atemaussetzern während des Schlafes. Sie bestehen aus einem elektrischen Grundgerät mit Kompressor/Gebläse, womit ein gleichbleibender Druck erzeugt wird. Des Weiteren benötigt man Zubehör in Form einer Maske und Atemschläuchen, welche an das Grundgerät angeschlossen werden. Hierdurch sollen die Häufigkeiten und Dauer der nächtlichen Atemaussetzer reduziert werden.

    Bei den BiLevel-ST Geräten gibt es noch einen zusätzlichen Zeitmodus, welcher angestoßen wird, sobald der spontane Atemantrieb ausbleibt. In diesem sogenannten T-Modus führt das Gerät eine künstliche Beatmung mittels Werten durch, welche Ihr Arzt vorher eingestellt hat.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in den Anlagen A38/A39 und A47.

  • keyboard_arrow_right Bewegungsschienen

    Bewegungsschienen sind fremdkraftbetrieben und ermöglichen eine passive Gelenkmobilisation nach Operationen. Die Bewegungsparameter (Umfang, Geschwindigkeit, Zeit etc.) werden vom behandelnden Arzt festgelegt.

    Üblicherweise werden Bewegungsschienen für das Kniegelenk oder die Schulter genutzt. Erforderlich sind diese dann, wenn der Bewegungsumfang trotz regelmäßiger einzusetzender Maßnahmen der physikalischen Therapie (Krankengymnastik) und der erlernten Eigenübung  nicht erreicht werden kann.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A5.

  • keyboard_arrow_right Bewegungstrainer und therapeutische Bewegungsgeräte

    Therapeutische Bewegungsgeräte sind fremdkraftbetriebene Bewegungstrainer, die sowohl für das Training der Beine als auch der Arme eingesetzt werden. Sie ähneln in ihrer Konstruktion sogenannten Fahrradergometern, besitzen jedoch keinen Sattel, da das Bewegungstraining  sitzend aus dem (Roll-)Stuhl oder liegend durchgeführt wird.

    Bei fremdkraftbetriebenen Beintrainern bewegt ein Motor die betroffenen Gliedmaßen passiv. Bei Lähmungsbildern oder neuromuskulären Erkrankungen mit weitgehendem Funktionsverlust der Beinbeweglichkeit ermöglichen therapeutische Bewegungsgeräte so ein  kontinuierliches Bewegen der Gelenke.

    Zu den therapeutischen Bewegungsgeräten zählen Hilfsmittel wie Therapieknete, welche die Eigenkraft aktivieren sowie Rollbretter, die der Förderung der Muskel- und Bewegungsfunktionen von Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur dienen, aber auch Therapiebälle bei neuromuskulären Erkrankungen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A30.

  • keyboard_arrow_right Blutdruckmessgeräte

    Blutdruckmessgeräte dienen der Messung des arteriellen Drucks. Dieser wird mit einem systolischen (oberen) und diastolischen (unteren) Wert auf dem Gerät angezeigt. Vollautomatische Blutdruckmessgeräte können auch den Herzschlag messen. Die Salus BKK übernimmt ausschließlich Oberarmblutdruckmessgeräte, da diese Messungen näher am Herzen stattfinden und somit genauer sind als Messungen am Handgelenk.

    Der Einsatz eines solchen Gerätes ist zum Beispiel bei chronischer Hypertonie (Bluthochdruck) mit mehrmals notwendiger Kontrolle angezeigt. Weitere Diagnosen können schwer einstellbare Hypertonie oder Schwangerschaftshypertonie sein.

    Die Einweisung in ein solches Gerät muss zwingend durch den behandelnden Arzt erfolgen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A19.

  • keyboard_arrow_right Dekubitushilfsmittel

    Hilfsmittel gegen Dekubitus sind zum Beispiel Schaumauflagen, Sitzkissen, Weichlagerungs- und Wechseldruckmatratzen, die der Dekubitusprophylaxe (Vorbeugung) oder der Behandlung dienen. Ein Dekubitus wird in verschiedene Grade eingeteilt und bezeichnet eine Schädigung der Haut und/oder des darunter liegenden Gewebes. Es reicht von sogenannten Druckstellen bis hin zu einer offenen Wunde. Diese Symptome treten häufig bei Patienten auf, die zum Beispiel aufgrund einer eingeschränkten Gehfähigkeit im Rollstuhl sitzen oder bettlägerig sind.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A42.

  • keyboard_arrow_right Diabetikerbedarf

    Hilfsmittel zum Diabetikerbedarf umfassen  Blutzuckermessgeräte und das entsprechende Zubehör (Blutzuckerteststreifen, Stechhilfen, Lanzetten) für Diabetiker zur Messung der Glukosekonzentration im Blut. Darüber hinaus gehören auch Hilfsmittel zur Insulinabgabe, wie Insulinspritzen und Anwendungshilfen, Pens und Pennadeln zum Diabetikerbedarf.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A49.


    Insulinpumpen und Zubehör

    Insulinpumpen sind spezielle akkubetriebene Spritzpumpen, die  unauffällig am Körper getragen werden können. Aus einem Reservoir (Spritze oder Ampulle) wird über ein Schlauchsystem mit Kanüle kontinuierlich eine einstellbare Menge Insulin verabreicht. Da Über- oder Unterdosierungen von Insulin erhebliche Konsequenzen haben können, besitzen Insulinpumpen zahlreiche Sicherheits- und Alarmvorrichtungen u.a. zur Überwachung des Akkus, des Reservoirs und der Elektronik.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A34.

  • keyboard_arrow_right Enterale Ernährung

    Enterale Ernährung bezeichnet die künstliche Nahrungszufuhr  und -aufnahme über den Magen-Darm-Kanal mittels einer Sonde oder einem Stoma ohne die natürliche Benutzung des Mund-Rachen-Raumes. Die Enterale Ernährung zählt zur künstlichen Ernährung und kommt zum Einsatz, wenn die Nahrungsaufnahme über den Mund eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich ist. Im engeren Sinne wird der Begriff meist nur für die Ernährung per Sonde verwendet.  Der Vertrag umfasst auch die Versorgung mit Ernährungspumpen, dem notwendigen Zubehör sowie Trinknahrung und Verbandsstoffen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A7.

  • keyboard_arrow_right Gehhilfen

    Gehhilfen unterstützen und sichern die selbstständige Fortbewegung bei Gehbehinderungen. Durch das Abstützen des Oberkörpers wird die Belastung für die Beine deutlich verringert. Dabei werden diese Hilfsmittel in der Regel im Alltag oder zum Erlernen beziehungsweise Trainieren des aktiven Gehens genutzt. Gehgestelle und Gehwagen werden hauptsächlich in der Wohnung genutzt. Hand- und Gehstöcke, Unterarmgehstützen, Achselstützen oder Rollatoren können hingegen innerhalb und außerhalb der Wohnung eingesetzt werden.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A21.

  • keyboard_arrow_right Inkontinenzhilfen

    Ableitende Inkontinenzhilfen

    Viele Patienten sind von Inkontinenz betroffen, doch kaum jemand spricht darüber. Bei der Inkontinenz handelt es sich um die Unfähigkeit, den Urin oder Stuhl zurückzuhalten. Das Ziel dieser Hilfsmittel ist es, die Auswirkungen der Erkrankung auf Ihr Alltagsleben zu minimieren. Zu den ableitenden Inkontinenzhilfen zählen zum Beispiel Katheter, Urinbeutel und Urinalkondome sowie Verschlüsse für Katheter oder auch Analtampons bei ärztlich diagnostizierter Inkontinenz.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A13.
     

    Aufsaugende Inkontinenzhilfen

    Zu den aufsaugenden Inkontinenzhilfen zählen Hilfsmittel wie Vorlagen, Pants oder Windelhosen. Diese werden im Rahmen einer monatlichen Pauschale bei ärztlich diagnostizierter Inkontinenz von Ihrer Salus BKK übernommen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A1.
     

    Elektronische Messsysteme der Beckenboden-Muskelaktivität / Biofeedbackgeräte

    Inkontinenztherapiegeräte bewirken eine Stimulation der Beckenbodenmuskulatur und werden unterstützend zur Behandlung der Inkontinenz eingesetzt. Die Geräte können vom Patienten selbstständig  im Rahmen des vom Arzt vorgegebenen Therapiekonzepts zur Inkontinenztherapie eingesetzt werden.  Es kann eine selbstständige Therapie durch elektronische Stimulation der betroffenen Körperstelle erfolgen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A4.

  • keyboard_arrow_right Mobilitätshilfen

    Diese  Hilfsmittel dienen dazu, elementare Grundbedürfnisse, wie zum Beispiel das Aufrichten und Überwinden von kurzen Wegen oder Treppen weitgehend selbstständig durchführen zu können. Hierzu zählen unter anderem Drehscheiben, Positionswechselhilfen oder Umlager- und Wendehilfen. Neben Aufstehhilfen für Sessel und Stühle gehören auch Lifter zu den Mobilitätshilfen. Des Weiteren zählen zur Überwindung eines Höhenunterschiedes auch mobile Rampen zum Verlassen des Hauses.

    Als Mobilitätshilfe für Kinder kommen unter bestimmten Voraussetzungen auch sogenannte Therapieräder in Betracht.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A27.

  • keyboard_arrow_right Monitoring

    Zu diesem Bereich gehören Hilfsmittel wie zum Beispiel Pulsoximeter, die zur Überwachung von Funktionsparametern des Körpers dienen und unter anderem die Vitalfunktionen von Kindern und Säuglingen (Frühgeburten) kontrollieren. Diese Geräte können auch bei einem unspezifisch erhöhten Risiko eines plötzlichen Kindstodes zum Einsatz kommen. Sowohl die Atem- und Herztätigkeiten als auch der Sauerstoffgehalt des Blutes können überwacht werden. Im Falle einer kritischen oder lebensbedrohlichen Situation wird ein akustischer Alarm ausgelöst.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A11.

  • keyboard_arrow_right Muskelstimulationsgeräte für den Peroneus

    Muskelstimulationsgeräte dieser Produktart stimulieren die Fußmuskulatur zur Behandlung von Gangstörungen. Diese Hilfsmittel werden zum Beispiel bei Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzungen eingesetzt. Durch einen Elektroimpuls wird die Fußspitze beim Gehen angehoben, da die Steuerung der Nerven im Bein durch das Gehirn gestört ist. Somit wird das Hinterherschleifen des Fußes verhindert und dadurch auch das Stolpern.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A4.

  • keyboard_arrow_right Orthesen

    Orthesen umschließen das betroffene Körperteil und bieten so eine stabilisierende, einschränkende und/oder führende Wirkung. Dies geschieht durch Schienen und Gelenke, welche die Bewegung gezielt lenken oder einschränken. Orthesen können im gesamten Stütz- und Bewegungsapparat zum Einsatz kommen. Es gibt sie als Fertigartikel, Baukastensystem oder als individuelle Maßanfertigung. In der Regel werden Orthesen bei Bänder- und Meniskusrissen, nach Operationen wie zum Beispiel Bandplastiken oder Nähte von Bändern und/oder Sehnen, Wirbelsäulenoperationen und Frakturen verordnet.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage 15.

  • keyboard_arrow_right Pflegebetten und Krankenpflegeartikel

    Diese Hilfsmittel dienen zur Erleichterung der Pflege. Hierzu zählen zum Beispiel Pflegebetten, Einlegerahmen und Betttische. Sie werden benötigt, wenn die überwiegenden pflegerischen Tätigkeiten nicht mehr außerhalb des Bettes bewältigt werden können.

    Eine Kostenübernahme durch Ihre Salus BKK kommt dann in Betracht, wenn die handelsüblichen, im Haushalt gebräuchlichen Betten nicht benutzt werden können und die Nutzung des vorhandenen Bettes auch durch eine Ausstattung mit behindertengerechtem Bettenzubehör nicht ermöglicht werden kann.

    Behindertengerechtes Bettenzubehör ermöglicht beziehungsweise erleichtert die Nutzung des Bettes. Hierzu zählen Bettverlängerungen, -verkürzer, Bettgalgen, Seitenpolster, Aufrichthilfen, Seitengitter, Fixierbandagen und -hilfen. Teilweise kann durch eine Versorgung mit behindertengerechtem Bettenzubehör die Ausstattung mit einem behindertengerechten Bett vermieden werden.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der  Anlage A43.

  • keyboard_arrow_right Prothesen

    Prothesen sind künstliche Körperersatzstücke, beispielsweise im Bein-, Arm- oder Brustbereich. Sie erfüllen sowohl kosmetische als auch funktionelle Aufgaben. Prothesen können das optische Erscheinungsbild verbessern, einen funktionellen Ausgleich schaffen sowie zu einer selbstständigen Lebensführung beitragen.
     

    Brustprothesen

    Hierzu zählen alle Brustprothesen, die nach einer operativen Brustentfernung (meistens nach Brustkrebs) eingesetzt werden.

    Es gibt verschiedene Brustprothesentypen, wie zum Beispiel Silikonbrustprothesen und Leichtgewichtsbrustprothesen.


    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A16.

  • keyboard_arrow_right Rollstühle - manuell / elektronisch

    Krankenfahrzeuge ermöglichen es Patienten, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung gehunfähig oder gehbehindert sind, sich im allgemeinen Lebensbereich allein oder mit fremder Hilfe fortzubewegen. Ein manueller Rollstuhl muss jedoch nicht zwingend auf Dauer zum Einsatz kommen, sondern auch vorübergehend, zum Beispiel in Folge einer Operation. Sie können entweder manuell durch den Anwender oder dessen Begleitperson oder elektrisch angetrieben werden. Elektrische Antriebe können entweder direkt mit dem Fahrzeug verbunden sein (Elektrorollstuhl/Scooter) oder als externe Antriebe (zur Fortbewegung) genutzt werden. Diese Hilfsmittel dienen dazu, den Nahbereich des Wohnumfeldes selbstständig erreichen zu können.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A23.

  • keyboard_arrow_right rtCGM-Versorgung

    Die rtCGM-Systeme dienen der Durchführung einer kontinuierlichen Glucosemessung bei Diabetes mellitus. Diese kommen dann zum Einsatz, wenn das festgelegte Therapieziel zwischen Arzt und Patienten aufgrund der Stoffwechsellage nicht erreicht werden kann.

    Sie bestehen aus einem Sensor (Messelektrode), einem Sender (Transmitter) und einem Empfänger. Der Sender ist vergleichbar mit der Kanüle eines Infusionssets. Er liegt im Unterhautfettgewebe und misst dort den Gewebezucker. Der Sender wird auf den Sensor gesteckt und überträgt das Messsignal per Funk an den Empfänger oder eine App auf Ihrem Smartphone. Als Empfänger der Werte dient entweder eine Insulinpumpe oder ein separates Empfangsgerät (Stand-alone-Gerät), auf dessen Display die Gewebezuckerwerte zeitverzögert angezeigt werden.

    Es werden kontinuierlich Messwerte und die Tendenz des Glukosegehaltes ausgegeben. Die Geräte sind mit einer Alarmfunktion bei zu geringen oder zu hohen Glukosewerten ausgestattet. Diese Grenzwerte werden individuell eingestellt.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A48.

  • keyboard_arrow_right Sauerstofftherapie

    Unter der Sauerstofftherapie versteht man die therapeutische Gabe von Sauerstoff im Rahmen einer Erkrankung, bei der im arteriellen Blut ein schwerer chronischer Sauerstoffmangel (Hypoxämie) besteht. Beispiele hierfür sind die Diagnosen COPD und Bronchialkarzinome.

    Die Sauerstofftherapie kann in Form von Sauerstoffkonzentratoren, Flüssigsauerstoff oder Druckgas erfolgen. Unabhängig von der Art der Hilfsmittelversorgung erfolgt die Gabe des Sauerstoffs über Mund oder Nase beziehungsweise durch kombinierte Systeme. Entscheidend für die Art der Behandlung sind die Blutgaswerte, der benötigte Flow (Abgabemenge des Sauerstoffs pro Zeiteinheit) sowie die Mobilität und häuslichen Gegebenheiten des Patienten.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der  Anlage A2.

  • keyboard_arrow_right Sitzhilfen

    Sitzhilfen sind Hilfsmittel, die  durch die Stabilisation der Körperhaltung Sitzfehlhaltungen und/oder Sitzhaltungsinstabilitäten ausgleichen. So können vitale Funktionen wie zum Beispiel Atmung oder Herzkreislaufsystem verbessert werden, sowie ein aktiver Einsatz der Arme und Hände für selbstständige Bewegungen ermöglicht werden. Diese Hilfsmittel können zum Beispiel bei anatomischen Veränderungen oder Deformitäten des Halteapparates, Lähmungen sowie Hüft- oder Kniegelenksversteifungen zum Einsatz kommen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A28.

  • keyboard_arrow_right Stehhilfen

    Stehhilfen sind Hilfsmittel, die bei Einschränkungen oder dem Verlust des kontrollierten Stehvermögens ein kurzzeitiges Aufrichten in den Stand ermöglichen oder hilfreich sind, in einer annähernd senkrechten Körperhaltung zu verbleiben. Hierzu zählen Stehständer oder Schrägliegebretter, welche der Stabilisierung dienen sollen. Abhängig vom jeweiligen Ausprägungsgrad kann die Versorgung mit einer Stehhilfe erforderlich werden bei einer kompletten/inkompletten Querschnittslähmung  oder Lähmungen der Arme und/oder Beine.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der  Anlage A29.

  • keyboard_arrow_right Stomaartikel

    Als Stoma werden im Allgemeinen operativ angelegte Körperöffnungen bezeichnet, bei denen eine Öffnung von Dünndarm, Dickdarm oder Harnleiter in die vordere Bauchdecke eingenäht wird. Solche künstlichen Körperöffnungen mit Dickdarm- oder Dünndarmanschluss werden auch als Anus praeter (künstlicher After) bezeichnet.

    Man unterscheidet hier zwischen Kolostomie (ein am linken Unterbauch künstlich angelegter Dickdarmausgang), Ileostomie (ein am rechten Unterbauch künstlich angelegter Dünndarmausgang) und Urostomie (ein im rechten und/oder linken oberen Bauchbereich künstlich angelegter Harnleiterausgang).

    Hilfsmittel für Stomata bestehen in erster Linie aus Auffangbeuteln, die die Körperausscheidungen aufnehmen.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A12.

  • keyboard_arrow_right TENS/EMS-Geräte = Elektrostimulationsgeräte

    TENS-Geräte - Transkutane elektrische Nervenstimulation

    Es handelt sich hierbei um Schmerztherapiegeräte, die durch eine Reizung der Nerven eine Schmerzlinderung oder sogar  Beseitigung der Schmerzen erzielen können. Diese werden unter anderem bei nervenbedingten Schmerzen eingesetzt.

     

    EMS-Geräte - Elektromyostimulation

    Die Muskelstimulationsgeräte wirken auf die Muskeln. Sie werden zum Beispiel bei muskulären Schmerzen des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt.

    Der Arzt muss für diese netzunabhängigen Geräte ein Therapiekonzept erstellen, welches dann durch den Patienten in der Häuslichkeit selbstständig durchgeführt werden kann. Für die Therapie werden die Elektroden auf der betreffenden Körperstelle angelegt und mit dem Gerät verbunden. Die Intensität kann hierbei durch den Patienten selbst bestimmt werden.


    Im Bereich der TENS- und EMS-Geräte hat die Salus BKK einen Exklusivvertragspartner. Der Vorteil für Sie ist, dass Sie das Gerät auf Dauer behalten können. Senden Sie das Rezept einfach direkt zu Ihrer Salus BKK, Siemensstraße 5a, 63263 Neu-Isenburg mit einer von Ihnen unterzeichneten Einverständniserklärung zur Datenweitergabe. Wir werden dann umgehend die Bestellung des Gerätes vornehmen. Sie erhalten dieses ganz bequem auf dem Postweg.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage TENS_EMS.

  • keyboard_arrow_right Toilettenhilfen

    Toilettenhilfen ermöglichen beziehungsweise erhöhen die Selbständigkeit bei der Toilettenbenutzung und den damit verbundenen körperhygienischen Maßnahmen, indem sie beeinträchtigte oder fehlende Funktionen des Bewegungs- oder Halteapparates kompensieren. Zu diesen Hilfsmitteln zählen Toilettensitze, Toilettensitzerhöhungen (ohne und mit Armlehnen), Kindertoilettensitze, Toilettenstützgestelle, Toilettenaufstehhilfen, Toilettenstühle und WC-Aufsätze mit Wascheinrichtung.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der  Anlage A25.

  • keyboard_arrow_right Tracheostoma

    Als Tracheostoma wird ein operativ angelegter Luftröhreneingang am Hals des Patienten bezeichnet. Die Atmung erfolgt nicht mehr - oder nur noch teilweise - durch Nase und Mund, sondern durch die über dem Brustbein in Höhe des zweiten bis fünften Trachealringknorpels (Luftröhrenringknorpels) angebrachte künstliche Körperöffnung. Eine Tracheotomie wird zum Beispiel bei Patienten mit künstlicher Beatmung, nach einer operativen Entfernung des Kehlkopfes, bei mechanischer Behinderung der Atmung oder bei Tumor und Trauma im Bereich der oberen Luftwege (Trachea und Mund-Rachen-Raum) durchgeführt.

    Zu den Hilfsmitteln für Tracheostoma gehören unter anderem ein mobiles oder stationäres Absauggerät, Inhaliergeräte, Kanülen oder Kanülensets, Sprechhilfen und Bakterienfilter.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der Anlage A10.

  • keyboard_arrow_right Vakuumerektionssysteme

    Diese Hilfsmittel kommen meist bei einer erektilen Dysfunktion nach einer Krebserkrankung der Prostata zum Einsatz. Dies ist ein sehr sensibles Thema und wird umgangssprachlich auch als Erektionsstörung bezeichnet. Die Vakuumerektionssysteme können als Alternative zu einer Operation zur Behandlung der Symptome genutzt werden. Das Funktionsprinzip beruht auf der Erzeugung eines Unterdrucks und somit wird das männliche Glied erigiert.

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem Thema haben möchten, finden Sie diese in der  Anlage A4.

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