Koordinierte Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in Rheinland-Pfalz

Experten schätze, dass in Deutschland zwischen 1,4 und 1,8 Millionen Menschen unter schwer zu heilenden Wunden leiden. Chronische Wunden, die sich langsam entwickeln und über längere Zeit nicht abheilen, entstehen häufig als Folge von chronischen Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Immunschwächen. Um die Versorgung von Betroffenen nachhaltig zu verbessern und Komplikationsraten zu reduzieren, beteiligt sich die Salus BKK am Projekt "Versorgungsmanagement Wunde Rheinland-Pfalz" (VeMaWuRLP).

Ziel ist es, ein flächendeckendes Versorgungsmanagement zur Begleitung von Menschen mit chronischen Wunden zu etablieren. Mit Hilfe des Projekts sollen eine höhere Therapietreue und ein besseres Therapieergebnis erreicht werden. Die beteiligten Zentren und besonders qualifizierte Wundmanager begleiten und schulen Betroffene und Angehörige, damit das Augenmerk auf eine standardgerechte Reinigung und hygienische Aspekte der Wundbehandlung gelegt wird. Der sektorenübergreifende und interdisziplinäre Ansatz soll dazu führen, dass durch die bessere Koordination von Einzelmaßnahmen die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund chronischer Wunden reduziert wird, die Rate der Amputationen zurück geht und die Rückfallquote nach Abheilung sinkt. Auch einer wundheilungsfördernden Gestaltung des Lebensumfelds soll mehr Beachtung geschenkt werden.

Kooperationspartner

Das Projekt läuft über drei Jahre und wird durch die Hochschule Ludwigshafen evaluiert. Projektpartner sind die Mamedicon GmbH, die Hochschule Ludwigshafen, die Gesellschaft für Wirtschaftlichkeit und Qualität bei Krankenkassen, die im Auftrag verschiedener Betriebs- und Innungskrankenkassen handeln sowie die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz. Weitere Kooperationspartner des Projektes sind die Vereine: Wundnetz Rheinland-Pfalz, Initiative Chronische Wunden, Deutsche Gesellschaft für bürgerorientiertes Versorgungsmanagement sowie InnoNet HealthEconomy.

Teilnahme

Die Teilnahme an den beiden Programmen ist für Sie freiwillig. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an. Gerne vermitteln wir Ihnen dann teilnehmende Vertragspartner. Für weitere Informationen  wenden Sie sich gerne direkt über die Nummer 06102 2909-1708 an unser Team „Ambulante ärztliche Behandlung“.

Ansprechpartner

Team ambulante ärztliche Behandlungen

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