Molekularpathologischer Genexpressionstest

Mit dem Selektivvertrag wird eine Kostenübernahme für einen molekularpathologischen Genexpressionstest bei einem Mammakarzinom (Brustkrebs) geregelt. Hierbei geht es um eine verbesserte Einschätzung und Empfehlung, ob Patientinnen mit einem invasiven, Hormonrezeptorpositiven (HR+), HER2-negativem (HER-) Mammakarzinom (ICD C50) eine Chemotherapie erhalten sollen oder optimal mit einer alleinigen endokrinen Therapie behandelt werden können.


Inhalte des Vertrags

Die Behandlung umfasst

  • eine Aufklärung und Beratung zur Genexpressionsdiagnostik
  • die Durchführung des Genexpressionstests
  • ein abschließendes individuelles Beratungsgespräch


Im Rahmen der Aufklärung werden Sie über die Möglichkeit der zusätzlichen Risikoeinschätzung mittels molekurlarpathologischer Genexpressionsdiagnostik beraten. Hierbei werden alle Vor- und Nachteile sowie Grenzen der Diagnostik sachgerecht erläutert. Entscheiden Sie sich für die Durchführung des Tests, wird das Tumorgewebe untersucht und eine Prognose über die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls aufgestellt. In einer sogenannten Tumorkonferenz wird das Ergebnis von mehreren Fachärzten bewertet. Der behandelnde Arzt trifft dann mit Ihnen gemeinsam unter Berücksichtigung der Therapieempfehlung eine Entscheidung über die nächsten Schritte.    


Teilnahme

Die Teilnahme an dem Vertrag ist für Sie freiwillig.

Wichtig: Der Genexpressionstest bietet Ihnen keine 100%-ige Sicherheit. Trotz eines negatives Ergebnisses kann es trotzdem zu einem Rückfall kommen. Wenn Sie den Test trotzdem durchführen lassen möchten, besprechen Sie sich bitte intensiv mit Ihrem Arzt über die weitere Behandlung.

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