Glossar: Reye-Syndrom
Das Reye-Syndrom ist eine sehr seltene, lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es vor allem zu einer Schädigung des Gehirns und der Leber kommt. Seine Ursachen sind noch nicht genau erforscht. Man hat aber beobachtet, dass es vor allem bei Kindern auftritt, die an einem Virusinfekt erkrankt sind und Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen. Deshalb soll ASS bei Kindern nur in Ausnahmefällen und unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden. In seltenen Fällen tritt das Syndrom aber auch auf, ohne dass das erkrankte Kind ASS eingenommen hat. Erwachsene sind nur in Ausnahmefällen betroffen. Die Erkrankung kann bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie folgenlos ausheilen. Das Reye-Syndrom ist nach dem australischen Wissenschaftler benannt, der es als erstes beschrieben hat.
Quelle:
www.gesundheitsinformation.de (IQWiG)
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