Glossar: Anaphylaxie
Eine Anaphylaxie (von "ana", griechisch: auf und "phylaxia", griechisch: Schutz) ist eine allergische Überreaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Stoff, auf den der Körper in der Vergangenheit überempfindlich geworden ist. Dabei bildet der Körper bestimmte Antikörper, diese sind danach in großer Zahl vorhanden. Kommt es zum erneuten Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff, werden eine Reihe von Botenstoffen in Gewebe und Blut gebildet. Mögliche Folgen sind leichte Hautveränderungen wie Juckreiz, Gesichtsrötung oder Quaddeln. Auch Übelkeit, Erbrechen, Seh- und Konzentrationsstörungen können auf eine beginnende Anaphylaxie deuten. Ernst zu nehmender sind Atemprobleme durch enggestellte Bronchien oder Gewebeschwellungen im Bereich des Kehlkopfes. Beim anaphylaktischen Schock kommt es durch die allergische Reaktion zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufzusammenbruch. Häufige Auslöser sind beispielsweise Medikamente, Nahrungsmittel oder Insektengifte.
Quelle:
www.gesundheitsinformation.de (IQWiG)