Psychische Störung – was ist das?
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Längst sind psychische Störungen in Deutschland weit verbreitet. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrugen im Jahr 2008 die Krankheitskosten durch psychische und Verhaltungsstörungen knapp 28,7 Mrd. Euro. Damit sind die Kosten von 2002 bis 2008 um 32% gestiegen. Für gut die Hälfte der Kosten waren zwei Diagnosen verantwortlich: Demenz (9,4 Mrd.) und Depressionen (5,2 Mrd.).
Therapiemöglichkeiten
Die meisten psychischen Störungen sind zwar nicht heilbar, aber weitgehend therapierbar. Vorausgesetzt, sie werden als solche erkannt und behandelt. Deshalb ist es wichtig, sich einer Vertrauensperson anzuvertrauen. Dies kann ein Arzt, Therapeut oder Beratungslehrer sein oder aber ein einfühlsamer Angehöriger. Nach diesem ersten Schritt sollte der Betroffene seine psychischen Symptome mit einem Therapeuten besprechen. Nur ein geschulter Psychiater oder Psychologe kann einschätzen, welche Form der Psychotherapie für den Patienten erfolgversprechend ist.
Wegweiser Psychotherapie
Der Wegweiser Psychotherapie des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hilft Ihnen, sich im Begriffsdschungel des Gesundheitssystems zurechtzufinden. Er zeigt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten auf, erklärt, wer wann der richtige Ansprechpartner ist, und beantwortet praktische Fragen, die Sie sich vielleicht stellen, wenn Sie eine Psychotherapie in Erwägung ziehen. Sie können ihn auf dem IQWiG-Portal „Gesundheitsinformation.de“ herunterladen: Wegweiser Psychotherapie
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