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Günter, der innere Schweinehund, wird fit

Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und die überflüssigen Pfunde lassen sich nicht mehr unter dicken Winterpullis verstecken. Da fasst so mancher den Entschluss, mal wieder etwas Sport zu treiben.

Damit Sportwillige auch wirklich in die Gänge kommen, hält der bekannte Bestsellerautor und Fernsehcoach Dr. Stefan Frädrich Tipps rund um die Themen Sport und Bewegung für Sie bereit.

Wie trainiert man am besten? Drei Tipps für ein erfolgreiches Training                Seite 2/3

1. Vom Ausgangsniveau an besser werden

Zunächst: Ganz egal, welchen Sport wir treiben wollen – wir haben dabei Guenter, der innere Schweinehund, macht Sport.unser persönliches Ausgangsniveau. Wir haben also gewisse Fähigkeiten und eine bestimmte Belastbarkeit, die unserem Trainingszustand entspricht.

Falsch: Wenn wir uns dabei immer genau in dem Maße belasten, das bequem für uns ist. Denn dann behalten wir unser Niveau bei! Wir verbessern uns nicht.

Richtig: Wenn wir unsere persönlichen Grenzen überschreiten und uns in einem Maße belasten, das uns überfordert! Denn, wir fühlen uns zunächst zwar angestrengt und ermüdet, aber erholen uns dann nach einer Weile. Und unter Umständen sind wir danach ein wenig besser geworden! Wir haben trainiert.

2. Trainingswirksamer Reiz

Damit wir uns verbessern, benötigen wir einen so genannten trainingswirksamen Reiz. Das heißt, wir müssen uns in einem Maße anstrengen, das unser bisheriges Niveau übersteigt. Dann folgt eine ganz bestimmte Reihe von Anpassungsprozessen:

Zuerst kommen wir während der Belastung in eine Ermüdungsphase hinein. Wir fühlen uns schlapp, unsere Energiereserven sind verbraucht. Und wenn wir jetzt lange genug bis zur nächsten Belastung warten, tut unser Körper sogar noch ein bisschen mehr: Er passt sich an die erhöhten Anforderungen an! So, dass wir mit der nächsten Belastung besser fertig werden: Ein Trainingseffekt!

3. Weiterkommen durch Erholung

Die Zeit bis zur nächsten Belastung darf weder zu kurz noch zu lang sein. Warten wir zu lange, geht unsere kurzzeitig verbesserte Leistungsfähigkeit wieder aufs Ausgangsniveau zurück. Trainieren wir in zu kurzen Abständen hintereinander, hat sich der Körper vom vergangenen Training noch nicht richtig erholt, und wir fühlen uns immer schlapper. Man trainiert zwar – aber leider ohne sich dabei zu verbessern.

Wann aber ist nun der optimale Zeitpunkt für das nächste Training? Als Faustregel für den Freizeitbereich können wir uns merken: Etwa nach 48 Stunden haben wir meist das Maximum unserer Hyperkompensation erreicht. Wenn wir jetzt wieder trainieren, werden wir besser.

Wie Sie noch mehr darüber erfahren können, wie Günter, der innere Schweinehund, fit wird, lesen Sie auf der nächsten Seite!

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