So motivieren Sie Günter, Ihren inneren Schweinehund!
Wenn wir vor einer Herausforderung stehen oder etwas Neues lernen, sagt er gerne: „Lass das sein!“ oder „Mach das später!“ Günter ist nämlich ein Gewohnheitstier. Er tut am liebsten, was er immer schon tut. Sonst bekommt der Schweinehund Muffensausen: Klar, dass das zu Problemen führt: Obwohl wir eigentlich etwas verändern sollten, treten wir so manches Mal auf der Stelle. Und wenn wir das Richtige tun wollen, müssen wir erst „unseren inneren Schweinehund überwinden“, also gegen die innere Stimme ankämpfen, die es eigentlich gut mit uns meint: Schließlich will uns Günter nur vor Anstrengung und Schmerz beschützen …Vier Motivationstipps von Dr. Stefan Frädrich Seite 1/2
Leider ist unser innerer Schweinehund ein ziemlicher Angsthase. Ständig mahnt er uns: „Was, wenn es schief geht?“, „Was, wenn es anstrengend wird?“ oder „Was, wenn es wehtut?“. Wir sammeln lauter Antworten auf seine ängstlichen Fragen und finden Gedanken, die uns Kraft rauben. So kämpfen wir mit uns selbst. Wir führen einen inneren Bürgerkrieg, obwohl wir es eigentlich besser wissen: Wir sollten handeln, anstatt zu hadern! Ja, eigentlich… Und dann verharren wir wieder in den vermeintlich sicheren Grenzen unserer bekannten Gedanken. Bilder: Timo Wuerz
Dabei machen uns Günters Ängste kurzsichtig: Was wäre, wenn gar nichts schief ginge? Was, wenn die Anstrengung minimal wäre? Was, wenn Veränderung Spaß machte? Könnten dann nicht Belohnungen winken, die viel schöner sind als die Pseudo-Sicherheit unserer inneren Blockaden?
2. Rückschlüsse aus der Vergangenheit hinterfragen
geben: Denn genauso, wie uns manche Gedanken Kraft rauben, können uns andere Gedanken mit Kraft versorgen. Haben wir diese Kraft, kommen wir ins Handeln.
3. Denken Sie nach: Welche positiven Seiten haben selbst schwierige Situationen?
Aber wie können wir unsere Perspektiven verändern? Ganz einfach: Wir können unsere deaktivierenden Glaubenssätze gezielt anzweifeln und kritisch hinterfragen! Fragen Sie sich ganz ehrlich: „Was würde ich tun, wenn es mir leicht fiele?“, „Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?“, „Was würde ich tun, wenn ich wüsste, dass ich auf jeden Fall Erfolg hätte?“, „Was könnte mir Schlimmes passieren, wenn alles beim Alten bliebe?“, „Was hat mich meine Bequemlichkeit bisher bereits gekostet?“,, „Was könnte ich erreichen, wenn ich endlich täte, was ich für richtig halte?“, „Was könnte ich alles Spannendes erleben?“…
4. Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und beantworten Sie die oben genannten Fragen!
Sie merken schon: Günter denkt ziemlich schnell in eine andere Richtung. Und damit verändert sich auch das Gefühl, das wir mit der Veränderung verknüpfen: Wo vorher Nervosität und Angst waren, entstehen nun Vorfreude und Mut. Bald sagt der innere Schweinehund: „Das wird bestimmt spannend!“, „Los, fang endlich an!“ und „Das schaffst du schon!“. Wir haben uns durch ein paar Gedanken mit Energie versorgt. Wir haben über Günter bestimmt, anstatt uns von Günter bestimmen zu lassen. Wir haben unseren inneren Schweinehund zum Komplizen gemacht. Jetzt brauchen wir unserer Motivation nur noch eine Handlung folgen zu lassen. Doch das sollte kein Problem sein. Schließlich gibt es da jemanden, der Sie gerne anfeuert …
Wie Sie noch mehr darüber erfahren können, wie Sie Günter, der innere Schweinehund, motivieren können, lesen Sie auf der nächsten Seite!
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