Vuvuzela-Alarm – Tröten schädigen Gehör
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Längst hat die Vuvuzela auch in deutschen Straßen Einzug erhalten. Dass die lautstarken Plastiktröten auch gesundheitsschädlich sein können, trägt aber nicht gerade zu einem guten Ruf bei.
Welche Schallgewalt die Vuvuzelas tatsächlich erreichen, testete ein Hörgerätehersteller pünktlich zum WM-Start. Das Ergebnis: Mit 123,9 Dezibel ist die Tröte so laut wie ein startendes Flugzeug.
Weit über der Schmerzgrenze
Wenn man dauerhaft einer Beschallung von 85 Dezibel ausgesetzt ist, kann dies bereits zum Hörverlust führen. Mit etwa 120 Dezibel ist die durchschnittliche Schmerzgrenze erreicht. 15 Minuten reichen dann bereits aus, um dauerhafte Hörschäden wie einen Tinnitus zu verursachen.
Vuvuzela-Stop
Die wichtigste Regel bei solchem Lärm: Abstand halten. Direkt am Schalltrichter ist das Risiko eines Hörschadens am größten. Da das beim Public Viewing oft schlecht möglich ist, empfiehlt es sich zudem, sein Gehör mit Ohrstöpseln vor dem Gedröhne zu schützen.
Wer plötzlich ein Pfeifen oder Sausen im Ohr feststellt oder helle Geräusche schlechter wahrnimmt, sollte bald einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen. Solche Hörschäden lassen sich innerhalb 24 Stunden zu einem hohen Prozentsatz wieder beheben.
(Salus news 6-2010)
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